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Start-ups in Deutschland schlecht im Rennen

Kein Bock auf Firmengründer
Nur drei Prozent haben überhaupt Interesse am Input von Neueinsteigern.
Bitkom

Nur ein Bruchteil der Transportbranche kooperiert laut einer Befragung des IT- und Telekommunikationsverbandes Bitkom mit innovativen Einsteigern.

Zu einem überraschenden Ergebnis, was die Zusammenarbeit von Logistikunternehmen mit innovativen Firmengründungen («start-ups») betrifft, kommt der Dachverband der deutschen Telekommunikationsbranche Bitkom. Demnach kooperieren im «grossen Kanton» neun von zehn Unternehmen überhaupt nicht mit Newcomern. Der Anteil derer, die mit jungen Brancheneinsteigern neue Produkte entwickelt, ist mit drei Prozent verschwindend gering, und gegenüber 2017 sogar noch um einen Prozentpunkt gesunken. Ob autonome Lieferroboter und Drohnen, Künstliche Intelligenz zur optimalen Routenplanung oder die Blockchain für eine lückenlose Dokumentation der Lieferkette – obwohl gerade Startups bei neuen Technologien häufig weit vorne seien, würden sie von der grossen Mehrheit der etablierten Unternehmen ignoriert, ergab eine Befragung von 514 Unternehmen mit Logistikprozessen ab 50 Mitarbeitenden im Auftrag des Digitalverbands. Dabei biete die Digitalisierung gerade für die Logistik enorme Chancen, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.