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«Cargo sous terrain»: Neue Schweizer Investoren

«Cargo sous terrain» (CST) hat drei neue Hauptinvestoren an Bord geholt. Die Arbeiten am Projekt sind in den letzten Monaten trotz Corona-Krise weitergeführt worden. Das Bundesgesetz über den unterirdischen Gütertransport (UGüTG) wird spätestens im Herbst 2020 dem Parlament vorgelegt.

Wie «Cargo sous terrain» vermeldet, wurde auch während der Corona-Krise am Projekt gearbeitet. Das Wichtigste: Es konnten neue Investoren gewonnen werden. Im Vordergrund der aktuellen Aktivitäten stünden dabei die raumplanerische Abstimmung und Verankerung des privat finanzierten Gesamtlogistikangebots, das allen diskriminierungsfrei zur Verfügung stehen werde, so die CST AG. Gleichzeitig hat CST mit den Vorarbeiten für erste operative Anwendungen der City-Logistik und der IT-Plattform in den kommenden Jahren begonnen. Diese sollen deutlich vor der Eröffnung des Gesamtsystems, die im Jahre 2031 erfolgt, gestartet werden.

Neue Investoren aus der Schweiz

CST konnte in den letzten Monaten mit den Firmen B+S Ingenieure und Planer, der WIR Bank Genossenschaft und der K+D Valueinvest AG drei neue Investoren aus der Schweiz als Hauptaktionäre gewinnen. Die genannten Firmen stellen neu auch je einen Verwaltungsrat, der von der CST-Generalversammlung gewählt worden ist. Ihre jährliche Generalversammlung führte die CST AG gestützt auf die bundesrätliche Covid-19-Verordnung auf schriftlichem Weg durch. Als Vertreter der B+S AG ist Walter Schaufelberger in den Verwaltungsrat gewählt worden. Für die K+D Valueinvest AG kommt Stefan Kuhn als Vertreter in den CST-Verwaltungsrat. Für die WIR Bank Genossenschaft wurde Bruno Stiegeler, Vorsitzender der Geschäftsleitung der WIR Bank, in den CST-Verwaltungsrat gewählt worden – und WIR-Bank-Finanzchef Mathias Thurneysen nimmt im Finance Committee Einsitz. 

Peter Sutterlüti freut sich über die  neuen Aktionäre und Verwaltungsräte: «Mit den neuen Hauptaktionären erhält CST wertvolle Impulse auf strategischer Ebene und zusätzliches Know-how in der Projektentwicklung, das uns auf dem Weg zur Realisierung weiter voranbringt.»

Nachhaltig

Das ausschliesslich mit erneuerbarer Energie betriebene Gütertransportsystem CST ist laut den Projektverantwortlichen «ökologisch signifikant besser als der konventionelle Transport». Gegenüber heutigen Lastwagentransporten resultierten bis zu 80 Prozent CO2-Einsparung pro transportierte Tonne Güter. Das erste Teilstück von Härkingen-Niederbipp nach Zürich spare 40’000 Tonnen CO2-Äquivalente im Jahr ein. Laut CST dntlaste die vernetzte City-Logistik von «Cargo sous terrain» die Städte um bis zu 30 Prozent des Lieferverkehrs und um 50 Prozent der Lärmemissionen.

Eine übergeordnete Steuerung des Gütertransports entlang der gesamten Wertschöpfungskette und die ziel- und zeitgerechte Aufreihung der Waren im Tunnel würden dies möglich machen. Das Ziel ist, dass Verkaufsstellen und Endabnehmer künftig nicht mehr separat von verschiedenen Anbietern beliefert, sondern koordiniert ab den City-Hubs in umweltschonenden Fahrzeugen mit Waren versorgt werden. Welche Bedeutung sichere Versorgungswege hätten, sei gerade in der aktuellen Covid-19-Pandemiesituation deutlich geworden, so CST.