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Kühne+Nagel sieht sich auf gutem Kurs

Kühne+Nagel sieht sich auf gutem Kurs
Im Bereich der Landverkehre verzeichnete Kühne + Nagel bereits im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres Einbussen. Bei der Luftfracht konnte hingegen ein Umsatzwachstum von 15 Prozent realisiert werden.
Bild: zVg

Die Coronavirus-Pandemie setzt Umsätze und Gewinne von Kühne+Nagel weiter unter Druck. Bei der Luftfracht konnte im zweiten Quartal 2020 aber Wachstum realisiert werden. Im Landverkehr zeichnet sich zudem seit Juni wieder eine Normalisierung ab.

Einer Mitteilung der Kühne+Nagel-Gruppe zufolge hat das international tätige Schwyzer Logistikunternehmen im zweiten Quartal 2020 einen Nettoumsatz in Höhe von knapp 4,90 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einem Rückgang um 8,7 Prozent. Der Rohertrag sank im selben Zeitraum um 13,0 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken. Als Betriebsergebnis (EBIT) wurden 235 Millionen Franken ausgewiesen, das sind 12,6 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Der Reingewinn lag mit 170 Millionen Franken um 16,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.

«Die durch die Coronavirus-Pandemie ausgelöste Krise, die in den meisten Ländern zum Lockdown führte, hatte tiefgreifende Auswirkungen auf die internationale Wirtschaft», wird Detlef Trefzger, CEO der Kühne + Nagel International AG, in der Mitteilung zitiert. Das Unternehmen habe jedoch «frühzeitig die richtigen Massnahmen ergriffen» und den Logistikkonzern «unter diesen schwierigen Bedingungen sehr erfolgreich gesteuert». Auch für das laufende Halbjahr rechnet Trefzger mit starken Unsicherheiten. Auf diese sei Kühne+Nagel aber «dank agiler Strukturen, konsequentem Kostenmanagement und qualitativ hochwertiger Serviceangebote gut vorbereitet».

In den Geschäftsbereichen Seefracht, Landverkehre und Kontraktlogistik waren die Umsätze im Berichtsquartal zwischen 21,5 und 11,9 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurückgeblieben. In der Luftfracht konnte hingegen ein Umsatzwachstum von 15,0 Prozent realisiert werden. Zudem sei bei den Landverkehren seit Juni «eine deutliche Belebung der Sendungszahlen erkennbar», schreibt die Gruppe.