Logimat 2026 verzeichnet einen neuen Besucherrekord
Die diesjährige Ausgabe der Intralogistik-, Materialfluss- und Prozessmanagement-Messe Logimat hat im Vergleich zu ihren Vorgänger-Messen noch eine Schippe draufgelegt und Spitzenwerte bei Ausstellerzahlen, Nettoausstellungsfläche, Internationalisierungsgrad und Fachbesucherinnen und -Besuchern erzielt. Fast 70'000 Besucherinnen und Besucher strömten 2026 nach Stuttgart - 4000 Personen mehr als 2025.

War der erste Messetag der diesjährigen Logimat bereits kurz nach Türöffnung gut besucht, so legte das Besucheraufkommen am zweiten Messetag nochmals stark zu. Vor allem in den Messe-Hallen 3, 5, 9 und 10 waren die Besucherfrequenzen phasenweise extrem hoch. Insofern ist der Fakt, dass so viele Personen wie noch nie der Logimat einen Besuch abstatteten, wenig überraschend.
Die Logimat 2026, die unter dem Motto «Passion for details – discover the difference» lief, verzeichnete neben dem grossen Besucheransturm auch eine Rekordzahl an 1671 Ausstellenden aus 46 Ländern. Die zehn Messehallen auf dem Stuttgarter Messegelände waren denn auch schon Monate vor Messebeginn komplett ausgebucht. Als Erstaussteller waren 296 Unternehmen auf der Logimat vertreten. Allein im Vorfeld der Messe meldeten die Aussteller der 68'969 Quadratmeter Nettoausstellungsfläche mehr als 120 Welt- und Europa-Premieren.
Der Auslandsanteil unter den Unternehmen lag in diesem Jahr bei 37 Prozent (Vorjahr: 35,9 Prozent) – davon jedes fünfte Unternehmen mit Sitz in Übersee und Asien. Insgesamt besuchten an den drei Messetagen 69'856 Fachbesuchende (plus 4137 gegenüber dem Vorjahr) die Logimat 2026. Das übersteigt noch einmal deutlich die bisherige Bestmarke von 67'420 Fachbesuchern im Jahr 2024. In einem gesamtwirtschaftlich und geopolitisch schwierigen Umfeld zeigte sich die diesjährige Veranstaltung damit erneut als das wichtigste internationale Branchenevent des Jahres.
«Zuversicht in schwierigen Zeiten»
«Die Logimat ist für Branche und Fachpublikum gleichermassen Kontaktbörse, Informations- und Präsentationsplattform», fasste Messeleiter Michael Ruchty zusammen. «Als Trend- und Branchenbarometer setzt sie mit den hervorragenden aktuellen Spitzenwerten ein Zeichen für die Resilienz der Branche und bietet Zuversicht in schwierigen Zeiten.»
Die führenden Produktgruppen kamen in diesem Jahr aus den Branchen-Segmenten Förder- und Lagertechnik (38,2 Prozent), Software für Simulation, Lagersysteme und Bestandsmanagement (37,1 Prozent) sowie Flurförderzeuge und Zubehör (34,8 Prozent). Unter den möglichen Mehrfachnennungen gaben zudem 30,2 Prozent der Aussteller an, Exponate im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik präsentiert zu haben, 28,2 Prozent der Aussteller zeigten auch fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) und autonome mobile Roboter (AMR).