30. Jan. 2026

Denner nimmt neue Frische-Verteilzentrale in Betrieb

Am 2. Februar 2026 nimmt der zur Migros gehörende Schweizer Detailhändler Denner seine dritte Verteilzentrale für gekühlte Produkte in Betrieb. Es ist dies die erste Minergie-zertifizierte Frische-Verteilzentrale der Schweiz. Aus Mägenwil (Kanton Aargau) werden rund 250 der 872 Denner-Standorte mit Frischprodukten beliefert.

Denner Verteilzentrale Frische Mägenwil
Bild: Denner/Wolf Fotografie
Neues Denner-Frische-Distributionszentrum im aargauischen Mägenwil.

Frischprodukte werden auch bei Denner seitens der Kundschaft seit geraumer Zeit immer stärker nachgefragt, was zur Folge hat, dass diese Produkte auch immer mehr Platz im Warensortiment des Discounters einnehmen.

«Mägenwil steht sinnbildlich für das Wachstum von Denner. Mit dem Neubau stellen wir sicher, dass unsere Logistik Schritt hält mit dem Ausbau des Filialnetzes und der Frischprodukte in unserem Sortiment», so Denner-CEO Torsten Friedrich.

Ausbau der Logistik-Kapazitäten

Auf rund 10'000 Quadratmeter Lagerfläche werden über 700 Produkte bei Temperaturen zwischen zwei und fünf Grad Celsius eingelagert und für den Transport in die Filialen gerüstet. Damit sorgen neu drei gekühlte Verteilzentralen dafür, dass die Frischprodukte zuverlässig und pünktlich in den Läden ankommen. Durch den zusätzlichen Standort reduzieren sich die Anfahrtswege, wodurch jährlich 120'000 Transportkilometer eingespart werden können. Mit den drei Verteilzentralen für ungekühlte Waren beliefert Denner sein Filialnetz neu aus insgesamt sechs Logistikstandorten. Zudem entsteht in Aclens (Kanton Waadt) ein weiterer Neubau für ungekühlte Waren, der 2027 den Betrieb aufnimmt.

Schweizweit erstes Minergie-Zertifikat

In zweijähriger Bauzeit realisiert Denner einen Logistikstandort, der neue Massstäbe im Bereich Energieeffizienz setzt und als schweizweit erste gekühlte Verteilzentrale Minergie-zertifiziert ist. Der grösste Energiebedarf entfällt auf die Kühlanlage, die mit dem natürlichen Kältemittel CO2 betrieben wird. Die Abwärme dieser Anlage wird zum Heizen genutzt. Die Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach und an der Südfassade des Gebäudes decken den Strombedarf des gesamten Betriebs und speisen zusätzlich acht Lkw- sowie zehn Pkw-Ladestationen, die künftig weiter ausgebaut werden können.

Natur und Nachbarschaft im Fokus

Die Bedürfnisse der Anwohnerinnen und Anwohnern wurden laut Angaben von Dennerfrüh miteinbezogen. Aus dem offenen Dialog entstanden Massnahmen zur Reduktion der Lärmemmissionen sowie die bepflanzte Grünwand an der Ostseite des Gebäudes, die als ökologisch wertvolle Fläche auch einen fliessenden optischen Übergang zwischen Wohn- und Industriequartier schafft. Die Bewässerung der Grünwand erfolgt aus einem Regenwasserspeicher, der 63 Kubikmeter fasst, was rund 380 gefüllten Badewannen entspricht. Auch das Dach wird extensiv begrünt, was die Artenvielfalt auf dem Areal fördert.

www.denner.ch