Nun ist auch «Swiss Supply» definitiv Geschichte
Der Schweizer Verband «Swiss Supply», im Jahr 2021 mit grossem Elan und viel Zuversicht mitten in der Corona-Krise ins Leben gerufen, ist nach fünf Jahren bereits wieder Geschichte. Konkret hat der Vorstand kürzlich die Auflösung des Verbandes beschlossen. Die ursprüngliche Idee, die gesamte Supply Chain in einer gemeinsamen Initiative zu bündeln, habe sich letztlich als zu komplex erwiesen, so der Vorstand von «Swiss Supply».

Es ist noch nicht lange her, als im November 2025 das wichtigste Projekt von «Swiss Supply», die Initiative «Movement’32», per sofort und frühzeitig ein für alle Male gestoppt wurde. Die LOGISTIK berichtete damals darüber hier.
Nach dem Aus' der «Movement’32»-Initiative Ende letzten Jahres, wurde nun auch ihr Träger, der Verband «Swiss Supply», endgültig eingestellt. Das definitive Ende von «Swiss Supply» lautet im offiziellen Wortlaut folgendermassen: «Swiss Supply» wurde mit dem Ziel gegründet, das Ansehen von Logistik, Supply Chain, Transport, Einkauf und Recycling in der Schweiz zu fördern sowie die Öffentlichkeit über die zentrale Bedeutung der gesamten Wertschöpfungskette aufzuklären. Gleichzeitig sollte der Beitrag dieser Branchen für Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Vielfalt an Berufsbildern und Karrieremöglichkeiten sichtbar gemacht werden. Ein zentrales Vorhaben zur Erreichung dieser Ziele war die Initiative Movement’32». Trotz intensiver Bemühungen ist es «Swiss Supply» jedoch leider nicht gelungen, die für den Start erforderlichen finanziellen Mittel sicherzustellen. Obwohl die Rückmeldungen im Rahmen der Roundtables sehr positiv waren, zeigte sich in den anschliessenden Gesprächen mit potenziellen Partnern eine unerwartet geringe Bereitschaft zur finanziellen Unterstützung. Mehrere Unternehmen, die das Projekt zunächst befürwortet hatten, entschieden sich letztlich gegen eine Beteiligung. Mit den vorliegenden Zusagen konnte das angestrebte Ziel daher nicht erreicht werden.
Der Vorstand von «Swiss Supply» hat deshalb an seiner Sitzung vom 23. Februar 2026 entschieden, den Verband «Swiss Supply» aufzulösen, da die definierten Ziele in der aktuellen Form nicht erreicht werden konnten und damit kein nachhaltiger Mehrwert mehr gegeben ist.
Die Verbände bleiben weiterhin mit grossem Engagement daran, die zentralen Themen insbesondere die Nachwuchsförderung sowie die Stärkung des Branchenimages in ihren bestehenden und zukünftigen Gefässen aktiv weiterzuentwickeln. Die ursprüngliche Idee, die gesamte Supply Chain in einer gemeinsamen Initiative zu bündeln, hat sich als zu komplex erwiesen. Entsprechend werden die Verbände ihre Aktivitäten künftig wieder gezielt und individuell weiterführen.»