Hupac sieht sich auf Kurs
Trotz eines herausfordernden Umfelds hat die Hupac-Gruppe im Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn von 3,5 Millionen Franken und eine Ebit-Marge von 1,9 Prozent erzielt sowie einen Umsatz von 646 Millionen Franken erwirtschaftet.

Im vergangenen Jahr beförderte die Hupac-Gruppe rund 975'000 Strassensendungen beziehungsweise 1,85 Millionen TEU im kombinierten Verkehr Strasse/Schiene und im maritimen Hinterlandverkehr. Dies entspricht einer Steigerung von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im transalpinen Verkehr durch die Schweiz konnte Hupac das Volumen um 4,5 Prozent auf rund 560'000 Sendungen steigern, unter anderem auch dank der Übernahme von Verkehren auf der Achse Belgien-Italien. Die transalpinen Verkehre via Frankreich und Österreich konnten auf tiefem Niveau um +26,9 Prozent auf rund 25'000 Sendungen gesteigert werden. Im nicht-transalpinen Verkehr konnte Hupac die Mengen um 2,9 Prozent auf knapp 390'000 Sendungen steigern.
Weiterhin ein Problem stellt für Hupac die Belastung durch Bahnbaustellen dar: Umfangreiche Bauarbeiten und Streckensperren beeinträchtigen weiterhin die Leistungsfähigkeit der Schieneninfrastruktur und bremsen die Verkehrsverlagerung von der Strasse auf die Schiene.
Konzept «Radical Shift2 Rail»
Mit dem «Konzept Radical Shift2 Rail» reagiert Hupac auf die zunehmenden baustellenbedingten Verspätungen im Schienennetz. Verkehrsströme werden dabei verstärkt auf wenige leistungsfähige Terminals gebündelt und zwischen diesen mit hochfrequenten Shuttle-Zügen mit vier bis sechs Abfahrten pro Tag und Richtung transportiert. Mit hochfrequenten Shuttle-Zügen zwischen leistungsfähigen Terminals stabilisiert Hupac das Angebot. Erste Verbindungen zeigen Verbesserungen bei Pünktlichkeit, Resilienz und Produktivität.
Hupac investiert in die Zukunft
Hupac ist überzeugt, ab dem Jahr 2029 mit Abschluss der grossen Bauarbeiten auf der deutschen Rheintalachse und in Norditalien wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren.
Mit Piacenza (Inbetriebnahme 2025) und Milano Smistamento (geplante Eröffnung 2027) investiert Hupac gezielt in neue, leistungsfähige Terminalinfrastrukturen. Damit wird der Ausbau weiterer hochfrequenter Angebote als zentraler Baustein der langfristigen Wachstumsstrategie ermöglicht.
Zusätzlich erweitert Hupac ihr Netzwerk auch in westlicher Richtung. Dazu hat sie Anfang 2026 das Terminal Barcelona «CombiconnectMit dem «Konzept Radical Shift2 Rail» reagiert Hupac auf die zunehmenden baustellenbedingten Verspätungen im Schienennetz. Verkehrsströme werden dabei verstärkt auf wenige leistungsfähige Terminals gebündelt und zwischen diesen mit hochfrequenten Shuttle-Zügen mit vier bis sechs Abfahrten pro Tag und Richtung transportiert. Mit hochfrequenten Shuttle-Zügen zwischen leistungsfähigen Terminals stabilisiert Hupac das Angebot. Erste Verbindungen zeigen Verbesserungen bei Pünktlichkeit, Resilienz und Produktivität.
in Betrieb genommen. Damit wird die iberische Halbinsel an das europäische Intermodalnetz angebunden. Hupac sieht im Transportmarkt von und nach Spanien, der bis heute durch den Strassentransport dominiert wird, erhebliches Potenzial für den Kombinierten Verkehr.