15. Juni 2026

Neues regionales Paketzentrum der Schweizerischen Post in Frauenfeld

Die Schweizerische Post baut ihre Paketlogistik in der Schweiz weiter aus. Mit dem heutigen Spatenstich für ein neues regionales Paketzentrum in Frauenfeld (Kanton Thurgau) investiert die Schweizerische Post  insgesamt 200 Millionen Franken. Im neuen Paketzentrum in Frauenfeld entstehen dereinst rund 220 neue Arbeitsplätze. 

Schweizerische Post Paketzentrum Frauenfeld
Bild/Grafik: Schweizerische Post
Visualisierung des neuen Paketzentrums der Schweizerischen Post in Frauenfeld. Der Neubau soll Ende 2029 in Betrieb gehen.

Das neue regionale Paketzentrum in Frauenfeld soll dazu beitragen, dass die Post die stetig wachsenden Paketmengen in der Ostschweiz und in der ganzen Schweiz weiterhin zuverlässig zu ihren Kundinnen und Kunden liefern kann.

«Mit dem regionalen Paketzentrum Frauenfeld bekennen wir uns klar zur Region und investieren langfristig in unser Kerngeschäft – die Logistik», sagt Johannes Cramer, Leiter Logistik-Services der Post, anlässlich des offiziellen Spatenstichs.

Insgesamt 200 Millionen Franken investiert die Post in den Neubau, und rund 220 neue Arbeitsplätz sollen entstehen. Der Thurgauer Volkswirtschaftsdirektor und Regierungsrat Walter Schönholzer begrüsst diesen Schritt: «Der Kanton Thurgau wertet die Investition als klares Bekenntnis der Schweizerischen Post zum Standort Frauenfeld. Wir freuen uns, dass dadurch neue Arbeitsplätze in der Region entstehen.»

Das Land für das neue regionale Paketzentrum hat die Schweizerische Post im Baurecht übernommen. Dank der Nähe zwischen dem bestehenden nationalen Paketzentrum und dem neuen regionalen Zentrum können die beiden Zentren in Zukunft wichtige Synergien nutzen. Das Paketzentrum Frauenfeld ist bereits heute an das Schienennetz angebunden, davon profitieren künftig beide Zentren. Über die Bahn wickelt die Schweizerische Post vor allem den internen Paket-Transport zwischen den grossen Paketzentren in der Schweiz ab.

Bis zu 12'000 Pakete pro Stunde

Die Schweizerische Post rechnet damit, dass die Förderbänder des neuen Zentrums vor Weihnachten 2029 auf Hochtouren laufen werden. Im regionalen Zentrum können dann bis zu 12'000 Pakete pro Stunde sortiert werden. Das sei entscheidend, denn in den nächsten 10 bis 15 Jahren plant die Schweizerische Post, ihre nationalen Paketzentren in Härkingen (Kanton Solothurn), Daillens (Kanton Waadt) und Frauenfeld (Kanton Thurgau) zu sanieren und zu modernisieren. Diese sind über 25 Jahre alt. Das neue Sortierzentrum soll das heutige Paketzentrum Frauenfeld während dessen Umbau teilweise ersetzen und nach dem Umbau unterstützend zur Seite stehen.

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