24. Juni 2026

Knapp legt weiter zu

Der österreichische Intralogistik-Anbieter Knapp hat im Geschäftsjahr 2025/26 den Umsatz gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr gesteigert - und somit seinen Wachstumskurs fortgesetzt.

Knapp_Lagersystem AeroBot
Bild: Knapp
Das dreidimensionale Lagersystem «Aerobot» von Knapp befindet sich in der Umsetzungsphase erster Kundenprojekte.

Knapp vermeldet für das Geschäftsjahr 2025/26 einen Umsatz von 2,135 Milliarden Euro (+7,6 Prozent) sowie einem Auftragseingang von 2,51 Milliarden Euro. Europa und Nordamerika zählen dabei zu den wichtigsten Umsatzmärkten und bilden die stabile Basis für die internationale Geschäftsentwicklung. Massgeblich für den Erfolg von Knapp seien dessen technologische Kompetenz – insbesondere in Bereich Robotik und KI – sowie der konsequente Fokus auf langfristige Partnerschaften, so das Unternehmen in einer Mitteilung.

Diversifikation und Innovation

Knapp profitiere von seiner starken Position in den Kernbranchen Healthcare, Retail, Fashion, Food, Wholesale und Industry. Schwächere Entwicklungen in einzelnen Märkten können durch Dynamik in anderen gezielt ausgeglichen werden und schaffen so eine verlässliche Basis für nachhaltiges Wachstum. Diese breite Aufstellung bildet zugleich die Grundlage für kontinuierliche Investitionen in die Weiterentwicklung des Technologie- und Software-Portfolios.

Im Geschäftsjahr 2025/26 investierte das Unternehmen 106 Millionen Euro – rund fünf Prozent des Umsatzes – in Forschung, Entwicklung und Digitalisierung, um steigenden Anforderungen an Effizienz, Flexibilität und Skalierbarkeit gerecht zu werden. Ein aktuelles Beispiel ist die Weiterentwicklung des jüngsten bot-basierten Lagersystems «Aerobot», das Knapp in ersten Kundenprojekten – unter anderem bei Nord Electronic Drivesystems und Siemens – implementiert.

Als kombinierte Lager- und Kommissionier-Lösung ist das System vor allem für kleinere bis mittlere Anwendungen geeignet und zeichnet sich durch hohe Anpassungsfähigkeit und Erweiterbarkeit aus. Gleichzeitig werden seit jeher Lösungen für sehr hohe Durchsatzleistungen entwickelt. Dies zeigt sich in der Realisierung entsprechender Anlagen – wie etwa dem bislang größten Shuttle-Lagersystem, das derzeit in Südkorea geplant wird. Damit deckt Knapp ein breites Leistungsspektrum ab – von kompakten, standardisierbaren Lösungen bis hin zu grossskaligen, hochautomatisierten Anlagen.

Grundlage dafür ist ein vielfältiges Portfolio, das Technologien vom Paletten-Handling bis zur Einzelstück-Kommissionierung umfasst und auf unterschiedlichste logistische Einsatzbereiche zugeschnitten ist. «Gerade in der Vielfalt unserer Anwendungen liegt unsere Stärke. Sie ermöglicht es uns, flexibel auf unterschiedliche Anforderungen zu reagieren und unseren Wachstumskurs stabil fortzusetzen», betont Knapp-CEO Gerald Hofer.

Weltweit beschäftigt Knapp rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 4600 in Österreich.

www.knapp.com